Auch in diesem Jahr nutze der DRK Freiwilligendienst das Rolli-Projekt, um Integrationshelfer:innen in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) Eigenerfahrung im Rollstuhl zu vermitteln. 36 überwiegend junge und auch ein paar reifere Leute stellten sich am 30. März in der Sporthalle „Am Steg“ in Halle (Saale) der Herausforderung.
Da es draußen stark regnete verlegte Projektkoordinator Volker Möws vom BG Klinikum Bergmannstrost Halle die Lerneinheiten in den Alltags-Rollis in die Sporthalle. Es galt zu improvisieren, um den Teilnehmenden die alltäglichen Hindernisse, wie Bordsteinkanten, Schrägen und unebenes Gelände zu vermitteln. Unter der Anleitung von Rollstuhlrugby-Nationalspieler Jens Sauerbier erlebten die Teilnehmenden Rollstühle als Sportgerät mit Sportspielen und Rollstuhlbasketball.
Das Projektteam freute sich über viel Interesse und Aufgeschlossenheit, ebenso auch Nachdenklichkeit. Neben den Fragen an Rollstuhlsportler Jens bezüglich seines Unfalls, Art und Intensität der Beeinträchtigung sowie der Alltagsbewältigung, zum Beispiel Autofahren, interessierte sich die Teilnehmerschaft auch für teils gesellschaftskritische Fragen. „Ist das Leben für dich als Mensch mit Beeinträchtigung teurer?“ und „Welche Wünsche hast du an die Gesellschaft?“, wollte die Gruppe erfahren.
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