+49 (0)345 1327236 - Rollstuhlsport macht Schule
Mit Interesse und Nachdenklichkeit
12. März 2026
Martin-Luther-Gymnasium Eisleben
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Annette Lippstreu

Zwei zehnte Klassen des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben eröffneten am 12. März die Projektsaison des Jahres 2026. Aufgrund sehr guter Erfahrungen hat Deutsch-Fachlehrer Andreas Harzer das Projekt Rollstuhlsport macht Schule zum dritten Mal in die Lutherstadt geholt.

In parallel arbeitenden Gruppen sammelten die Jugendlichen Erfahrungen in Alltags- und in Sportrollstühlen und waren sehr interessiert dabei. Das Schulgelände mit Rampenfahren und Kantenerprobungen sowie den Stadtpark mit unebenen Untergründen und Anstiegen lernten sie im Rolli unter Anleitung von Projektkoordinator vom BG Klinikum Bergmannstrost Halle aus einer neuen Perspektive kennen. In der Sporthalle gab Rolli-Trainer Mathias Sinang den Ton an. Slalomfahren, Beschleunigen und Abbremsen der Sport-Rollstühle sowie verschiedene Spielformen dienten der Vorbereitung auf das abschließende Basketballspiel.

Nach diesen neuen Erfahrungen entwickelten sich im Anschluss an den praktischen Teil angeregte Gesprächsrunden, besonders mit Rollstuhlfahrer Mathias. Die Zehntklässler interessierte besonders, wie er damals, vor mehr als 30 Jahren, mit der Diagnose, an den Rollstuhl gebunden zu sein, umgegangen ist, was dann alles anders war und wer ihn aufgefangen hat. Ebenso spielten seine sportlichen Aktivitäten und das Thema Barrierefreiheit eine Rolle.

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Nach den gelungenen Stunden freut sich Lehrer Harzer bereits auf die nächste Projekteinheit am 9. April und möchte auch im kommenden Jahr diese Chance für seine Schüler nutzen.

Paul Beyer

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